EVAG

Nahverkehr in Gefahr

Veranstaltung am 16. März

Nahverkehr in Gefahr

ver.di schlägt Alarm

Der Fachbereich Verkehr im ver.di Bezirk Essen und Mülheim-Oberhausen hat in Zusammenarbeit mit weiteren ver.di-Bezirksfachbereichen Verkehr am 16. März 2017 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema

Nahverkehr in Gefahr

durchgeführt

Teilgenommen haben: Die Bundestagsabgeordneten und Mitglieder des Verkehrsausschusses des Bundestages Arno Klare (SPD) und Oliver Wittke (CDU), Mira Ball, ver.di Bundesfachgruppenleiterin für den Straßenpersonen- und Schienenverkehr, Andreas Wille, Ministerialrat im Verkehrsministerium NRW sowie NRW-Verkehrsminister Michael Groschek

Hintergrund und Anlass ist eine drohende Privatisierungswelle im Öffentlichen Nahverkehr bundesweit.

Private Unternehmen können sich den Nahverkehr gegen den Willen der Kommunen unter den Nagel reißen. Die Folge: Viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz oder leiden unter immensen Lohnverlust.

Wie ist es möglich, dass eine Stadt die Kontrolle über ihren Nahverkehr oder sogar ihr Unternehmen verliert?

Ein komplexes Thema - wir empfehlen deshalb zum Einstieg die Lektüre die pdf-Datei „Nahverkehr in Gefahr“ von Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär bei ver.di in Essen.

Sehr anschaulich wird das Thema erläutert durch ein Erklärvideo, das auf der Webseite des ver.di-Bundesfachbereiches Busse & Bahnen zu sehen ist:

http://verkehr.verdi.de

Der Diskussionsbeitrag von Mira Ball knüpft an diese Einführung an. Insbesondere geht es darum, dass es „Fünf vor Zwölf“ ist, denn nur wenn die Bundesratsinitiative, die von NRW gestartet wurde, im Bundestag erfolgreich ist, kann der drohenden Privatisierung ein Riegel vorgeschoben werden. Darauf hat Minister Groschek nachdrücklich hingewiesen - und dafür gibt es noch ein Zeitfenster von sechs Wochen ...

 >>> s. auch hier auf der Seite des ver.di Bundesfachbereiches Verkehr vom 10.2.2017:  "ver.di begrüßt die heutige Entscheidung des Bunderats, den Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in den Deutschen Bundestag zu überweisen und damit eine Änderung des PBefG zu Gunsten von Tariftreue und Sozialstandards im öffentlichen Personennahverkehr herbeizuführen. "

Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung haben die „Essener Erklärung“ verabschiedet, die sich an die Mitgliedes des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur und an die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl in den Essener Wahlkreisen richtet. Sie wurde abschließend von Jürgen Schirmer verlesen.

Wir dokumentieren Auszüge aus den Diskussionsbeiträgen per Video:

- Mira Ball >> hier auf YouTube

- Arno Klare >> hier auf YouTube

- Oliver Wittke >> hier auf YouTube

- Andreas Wille >> hier auf YouTube

- Michael Groschek >> hier auf YouTube

- Essener Erklärung >> hier auf YouTube

 Nachfragen zum Thema gerne an den Kollegen Rainer Sauer: Tel. 0201 - 247 52 - 16

-->rainer.sauer@verdi.de-->